West Star
Picchiatelli Trilogie band 2

 

Seit dem Abendessen in den Dolomiten sind erst wenige Monate vergangen. In der WhatsApp-Gruppe der Picchiatelli ist Eugenio Pescis Rede längst Legende; alles Übrige, was er in jener Nacht erzählt hat, wird dagegen mit Nachsicht unter „Grappa" abgelegt. Geglaubt wird ihm nur noch von wenigen.

Doch die Koordinaten in seinem Notizbuch gibt es wirklich. Sie führen zu West Star, einem Atombunker der NATO bei Affi, seit Jahrzehnten stillgelegt und rasch an ein amerikanisches Technologieunternehmen verkauft. Auf demselben Berg steht eine Burg, erworben von demselben Mann: Nathan Thorne, Milliardär, christlicher Philanthrop, mit einem Lächeln wie für die Pressekonferenz gemacht. Und da ist ein Stromverbrauch, den kein Rechenzentrum rechtfertigen kann.

Ermittelt wird von einem Maler im Ruhestand, einem Journalisten, dem sein Chefredakteur nahegelegt hat, die Finger davonzulassen, einem allzu neugierigen Informatiker, einem Kardinal mit eigenem Netzwerk — und einem Sechzigjährigen ohne Smartphone, ohne Social-Media-Profil, ohne einen einzigen Datensatz im Netz. Allesamt Amateure.

Gegen sie steht ein System, das alles sieht.

Nur einen von ihnen nicht.

Der zweite Band der Picchiatelli-Saga. Die geschilderten Ereignisse sind frei erfunden. Aber weniger, als Sie denken.